Immer ein Ziel vor Augen

Immer ein Ziel vor Augen

Einer Golfplatzbegegnung und einem Ehrenwort ist es zu verdanken, dass Bernd Rückert im Auftrag von Karl-Walter Eberlein 2007 die EAB-Niederlassung Darmstadt gründete. Nur vier Jahre später folgten neue Aufgaben, als der Geschäftsführende Gesellschafter Lars Eberlein ihn gemeinsam mit Mathias Ott in die Geschäftsführung der EAB Rhein/Main berief. Gefühlt viel zu schnell sind die Berufsjahre vergangen – nun gilt es sich auf neue Herausforderungen vorzubereiten.

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Dass er einmal das Rathauszimmer eines Bürgermeisters beziehen würde, hätte Bernd Rückert bei allen Ambitionen, die seinen beruflichen Werdegang auszeichnen, selbst nicht erwartet. Immerhin war er es, der mit der Suche nach einem gemeinsamen Standort für die drei Niederlassungen der EAB betraut, einen außergewöhnlichen Firmensitz ausfindig machte. Über Kontakte hatte der agile Vertriebsmann erfahren, dass man für das ehemalige Volvo-Gebäude in Dietzenbach, das übergangsweise als Rathaus genutzt wurde, einen Käufer suchte. Sein Vorschlag fand Anklang und ein knappes halbes Jahr später verwandelte sich das Gebäude in den Firmensitz der heute 300 Beschäftige zählenden EAB.

»Von drei Standorten zu einem Team zusammenzuwachsen, war sicher eine der größten und schönsten Herausforderungen.«
„Jetzt erwartete uns die eigentliche Aufgabe“, erklärt Bernd Rückert, der gemeinsam mit seinem Kollegen Mathias Ott im August 2011 in die Geschäfts­führung der EAB berufen wurde. „Mit drei Niederlassungen ­in Darmstadt, Hanau und im Neu-Isenburger Stadtteil Zeppelinheim bestanden wir bis dato quasi aus drei einzelnen Unternehmen. Mit dem Umzug ­ in die neue Rhein-Main-Zentrale in Dietzenbach galt es für alle, zu einem Team zusammenzuwachsen. Das war sicher eine der größten und schönsten Herausforderungen, die wir gelöst haben.“

Neustart mit eigener Mannschaft

Dass sich Bernd Rückert im Jahr 2007 überhaupt für den Wechsel zur EAB entschied, ist der Initiative von Karl-Walter Eberlein zu verdanken. Das Fami­lien­unternehmen, in dem Bernd Rückert viele Jahre – vom Praktikanten bis zur Position des Geschäftsführers – beschäftigt gewesen war, durchlief einen Eigentümerwechsel, wonach die Elektroeinheit ab- gespalten wurde. Nach einigen Jahren fühlte sich Bernd Rückert in seiner verantwortungsvollen Position dort nicht mehr wohl. Angebote anderer Firmen hatte der studierte Betriebswirt und gelernte Elektromeister dennoch ausgeschlagen, weil er auch einem Großteil seiner Mannschaft den Wechsel in ein neues Arbeitsumfeld ermöglichen wollte. Bis er auf dem Golfplatz mit dem interessierten Karl-Walter Eberlein sprach, der auf die Frage: „Wie viele Mitarbeiter darf ich denn mitbringen?“, spontan antwortete: „Bring mit, wen Du willst.“ Und so verließen mit Bernd Rückert 25 Mitarbeiter ihren Arbeitgeber, um am 1. Juli 2007 als „Niederlassung Darmstadt“ der EAB neu durchzustarten.
»Lars Eberlein ist es bis in die Elevion Gruppe hinein gelungen, ein familiäres Miteinander zu bewahren.«
Neustart am 1. Juli 2007: Das Team der frisch gegründeten EAB-Niederlassung Darmstadt mit Bernd Henn (2.v.l.), Lars Eberlein (5.v.l.), Bernd Rückert (6. v.l.) und Karl-Walter Eberlein (2.v.r.).

Werte eines Familienbetriebs

„Die anderen sind der Tanker und wir das Schnellboot“, ­hatte Karl-Walter Eberlein den Wettbewerbsvorteil gegenüber den gro­ßen Konzernen immer verdeutlicht. Auch Bernd Rückert hält dieses Konzept bis heute für visionär. „Lars Eberlein ist es trotz des enormen Wachstums bis in die Elevion Gruppe hinein gelungen, ein familiäres Miteinander zu bewahren. Auch wenn es mal ver­schiedene Meinungen gibt, findet man ­immer einen konstru­k­tiven Weg. Das schätze ich sehr“, erklärt Bernd Rückert. Die langjährige Partnerschaft mit Lars Eberlein, die sich zu einer Freundschaft entwickelt hat, werden beide auch in ­Zukunft weiterpflegen. Bernd Rückert wird nach seinem offiziellen Ausscheiden als Geschäftsführer im Laufe des Jahres nicht nur der EAB, sondern auch allen anderen Unternehmen der Elevion Gruppe als Berater zur Verfügung stehen. „So bleiben meine Erfahrung und die noch immer bestehenden Kontakte auch weiterhin für die Gruppe verfügbar“, ­ergänzt Bernd Rückert.

Pläne für die Zukunft

Eine weitere Tätigkeit, die Bernd Rückert auch in Zukunft ausüben wird, ist seine Rolle im Wirtschaftrat der Stadt Dietzenbach, in den er vor vier Jahren berufen wurde. Die verbleibende Freizeit soll mit all dem gefüllt werden, das bislang vor dem Beruf zurückstecken musste: Golfen, Tennis, Besuche beim Heimatverein Darmstadt 98 und Reisen. „Meine Frau hat da bereits größere Pläne“, scherzt Bernd Rückert. „Südafrika und Kanada sind die beiden Fernziele, die wir uns gesteckt haben.“ Als Vater zweier erwachsener Kinder, die eigenständig im ­Leben stehen, gibt es dann doch noch etwas, das Bernd Rückert all jenen weitergeben möchte, die sich noch am Anfang ihrer Karriere befinden: „Vergiss nie, wo Du herkommst.“ Diesen Satz hatte ihm schon sein Vater mit auf den Weg gegeben. Und zwei Dinge, die man im Leben immer verfolgen sollte: „Ziele und Werte, für die man einsteht.“
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