Im Reich der Zahlen

Im Reich der Zahlen

In fast jedem Unternehmen der Elevion Gruppe werden die Themen Steuern und Bilanzen individuell verantwortet. All diese unterschiedlich erstellten Zahlen werden für das Reporting der Gruppe von einem Team in Jena vereinheitlicht, analysiert und für das Reporting der Gruppe aufbereitet.

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VIELFALT VEREINHEITLICHEN

Andreas Lässig, Head of Finance der Elevion Gruppe

Eigentlich hielt Andreas Lässig Zahlen für eine recht abstrakte Sache und plante, im Marketing oder Personalwesen tätig zu werden. Doch während seines BWL-Studiums in Leipzig entdeckte er eine Faszination für die Aussagekräftigkeit von Zahlen, die ihn nicht mehr losließ. „Zahlen kann man lesen lernen und durch sie komplexe Sachverhalte greifbar machen“, erklärt Andreas Lässig, der bereits seit 2012 eine Schlüsselrolle in der Elevion Gruppe und deren Vorgängergesellschaft ausübt. Als Diplom-Kaufmann und Steuerberater verantwortet ­Andreas Lässig bei der Elevion Gruppe alles, was mit Zahlen zu tun hat. Seit Januar 2019 trägt Andreas Lässig den Titel des Head of Finance (CFO) der Elevion Gruppe und arbeitet als solcher eng mit der Geschäftsführung zusammen. Unterstützt wird seine umfangreiche Tätigkeit im Team von zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Eine große Verantwortung

Wie komplex der Aufgabenbereich von Andreas Lässig und seines Teams ist, kann man sich in etwa vorstellen, wenn man bedenkt, welch hoher Aufwand bereits in der Finanzabteilung und Buchhaltung eines einzelnen Unternehmens betrieben werden muss. Auch das Erstellen von Jahresabschlüssen oder Bilanzen, Controlling der Geschäftsentwicklung und das Thema Unternehmenssteuer gilt es mit höchster Sorgfalt zu verantworten. Alle diese Aufgaben vervielfachen sich nicht nur bei der Betreuung einer großen Gruppe, es kommen weitere Anforderungen des Gesetzgebers hinzu. Ab einer Dimension, wie sie die Elevion Gruppe erreicht hat, ist ein Unternehmensverbund dazu verpflichtet, eine übergeordnete Gesamtstruktur aufzubauen und die jeweiligen Gesellschaften regelmäßigen Prüfungen zu unterziehen. Dieses Controlling wird in den Unternehmen der Gruppe durch Projektverantwortliche inhouse durchgeführt und per Reporting an das Team von Andreas Lässig in Jena übermittelt, das diese Daten wiederum analysiert und für die Gruppe aufbereitet.

Dezentrale Strukturen beibehalten

Einen weiteren Grad an Komplexität erreicht das Procedere dadurch, dass man – anders als ein klassischer Konzern mit hierarchischen Strukturen – rein technisch keine einheitliche Unternehmenssoftware, wie etwa SAP, zur Verfügung hat. „Ich hätte es natürlich viel leichter mit einheitlichen Strukturen. Aber wir sind nun mal eine anorganisch gewachsene Gruppe, mit mittelständischen Unternehmen, die jeweils ihre eigene Historie und ihre eigenen Systeme mitbringen“, so Andreas Lässig. „Da wir unsere dezentralen Strukturen bewahren möchten, gilt es, smarte Lösungen zu finden.“ Einen wesentlichen Teil dieser Lösung hat das Team um Andreas Lässig in enger Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung mit dem Aufbau eines übergreifenden Reporting- und Controlling-System geschaffen, mit dem es gelingt, die relevanten Daten aus den verschiedenen Quellen mit nur wenigen Schnittstellen aussagekräftig zu nutzen. „Wir verwenden im Wesentlichen zwei Tools, durch die wir die Daten in verschiedenen Dimensionen abbilden können, um daraus relevante Schlüsse zu ziehen“, so Andreas Lässig. „Das hilft uns nicht nur in der Analyse, um etwa herauszufinden, warum und wo etwas besonders gut funktioniert, sondern auch in der Planung und Weiter­entwicklung. Der eine kann auf diese Weise ganz gezielt vom anderen lernen“, ergänzt der Wirtschaftsexperte. Einen weiteren Schwierigkeitsgrad bringt die zunehmende Internationalisierung der Elevion Gruppe mit sich. Tochter­unternehmen wie etwa die ETS und die HERMOS Firmengruppe haben unter anderem Unternehmen in Osteuropa und Asien, die aus Elevion-Sicht Enkelgesellschaften darstellen und somit auch in den Reportings abgebildet werden müssen. Die Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Ländern findet also nicht nur auf der Baustelle oder während der Planung statt, sondern auch auf der Ebene des Controlling, der Buchhaltung und im Austausch mit Behörden und Ämtern.

Ein Plus an finanzieller Sicherheit

Den großen Vorteil, den jedes einzelne Unternehmen durch die Zugehörigkeit zur Elevion Gruppe hat, sieht Andreas Lässig nicht nur im strukturellen, sondern auch im finanziellen Hintergrund der Solidargemeinschaft. Man ist in der guten Lage, an Ausschreibungen und Großprojekten teilzunehmen, die für das einzelne Unternehmen zu umfangreich oder auch zu risikoreich wären. „Die Muttergesellschaft bietet finanziellen Rückhalt und Sicherheit für Beschäftigung und Arbeitsplätze jedes einzelnen Unternehmens. Dass wir im Verbund unheimlich stark sind, lässt sich auch anhand einer Zahl ausdrücken: Als Elevion Gruppe rangieren wir derzeit unter den ersten drei im deutschen Wettbewerb“, verdeutlicht Andreas Lässig.
»Die Muttergesellschaft bietet finanziellen Rückhalt und Sicherheit für Beschäftigung und Arbeitsplätze jedes einzelnen Unternehmens.«
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