Handelsblatt Energy Award

Handelsblatt Energy Award

Als Energie-Partner der Elevion Gruppe  hat sich Kofler Energies an der Vergabe der „Handelsblatt Energy Awards“ beteiligt. In der Jury vertreten wurde die Gruppe durch Andreas Franke-Ewald, Geschäftsführer der Kofler Energies Gruppe, der von seinen Eindrücken berichtet.

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Herr Franke-Ewald, Sie vertreten die Elevion Gruppe in der Jury der „Handelsblatt Energy Awards“. In welcher Rolle beteiligt sich die Gruppe an dieser Auszeichnung der Branche?

Wir sind in diesem Jahr erstmalig mit der Elevion Gruppe bei den „Handelsblatt Energy Awards“ vertreten und haben uns dort als Sponsoring-Partner in der Kategorie „Industrie“ engagiert, da dieser Bereich unserer Zielgruppe am besten entspricht. Die weiteren Kategorien, in denen der Preis vergeben wird, sind „Mobilität“, „Start-up“ und „Smart City“.

Gab es einen besonderen Anlass, sich in diesem Jahr dort einzubringen?

Wir haben uns deshalb dazu entschieden, weil wir immer auf der Suche nach neuen Ideen und Ansätzen in der Branche sind. Ganz besonders in dieser spannenden Zeit, in der es wichtig ist, Branchentrends zu erkennen.

In diesem Kontext interessieren wir uns natürlich auch für Start-ups, die unser Leistungsportfolio ergänzen können.

Was sind die Anforderungen für eine Teilnahme am Wettbewerb?

Unternehmen und Start-ups können Projekte aus dem Umfeld Energie einreichen, die verschiedene Kriterien erfüllen: einen gewissen Grad an Innovation, nennenswerte C02-Einsparungen, einen Impuls als Vorbildfunktion, einen hohen Digitalisierungsgrad, Skalierbarkeit – die Übertragbarkeit der Lösung auf weitere Anwendungen – und eine Einzigartigkeit im Vergleich zum Wettbewerb.

Weshalb wurde die Jury-Sitzung im Stadion des 1. FC Union Berlin abgehalten?

Zu unserem Engagement gehörte es, eine der Jurysitzungen auszurichten. In diesem Fall die finale Sitzung, in der über die Nominierten entschieden wurde.

Für das Stadion „An der Alten Försterei“, in dem der 1. FC Union Berlin spielt, haben wir uns deshalb entschieden, weil Kofler Energies dort die Energieversorgung im Contracting für zehn Jahre betreibt.

Wie wurden die eingereichten Projekte bewertet?

Die Mitglieder der „Handelsblatt Academy“ haben eine Einstufung und Bewertung der Projekte abgegeben. Gleiches geschah durch den wissenschaftlichen Partner, die Hochschule Fresenius in Person von Prof. Jens Strüker. Auf dieser Basis sind wir die Top-Fünf der jeweiligen Bewertungen während der Sitzung nochmals durchgegangen, haben offene Fragen mit den Projektansprechpartnern geklärt und schließlich eine Entscheidung für die ersten drei getroffen, die dann im Januar in Berlin ausgezeichnet werden.

Während der finalen Jurysitzung wurde die Entscheidung für die Preisträger getroffen, die im Januar 2020 ausgezeichnet werden.
Andreas Franke-Ewald, Geschäftsführer der Kofler Energies Gruppe (r.), mit Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor des Handelsblatt und Chairman der „Handelsblatt Energy Academy“, am Veranstaltungsort, dem Stadion des 1. FC Union Berlin.

War die Beteiligung hoch?

Die Resonanz war beeindruckend. Insgesamt haben wir weit über 100 Einsendungen in den verschiedenen Kategorien erhalten. Im Bereich „Industrie“ waren dies teils sehr digitale Ansätze, aber auch Hardware-Lösungen für die Lüftungstechnik, Wärmerückgewinnung und Ähnliches.

Gab es Projekte und Themen, die Sie besonders beeindruckt haben?

Während die Lösungen aus der Industrie sehr individuell und branchenspezifisch waren, haben einige Start-ups Ansätze mit generellem Potential eingebracht. Darunter war beispielsweise ein digitaler Ansatz für Monitoring von Druckluft mit bis zu 20 Prozent Energieeinsparung – sowie eine Blockchain-Anwendung im Bereich der erneuerbaren Energien mit einem direkten Austausch dezentral erzeugter Energie.

Im Anschluss an die Jury-Sitzung fand eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Klimapolitik: Sind wir noch zu retten?“ statt. Wie war Ihr Eindruck?

Das Auftreten von Kevin Bauch als Vertreter von „Fridays for Future“ hat mich positiv überrascht. Seine Äußerungen waren wissenschaftlich fundiert und sehr sachlich, aber natürlich auch kritisch. Entsprechenden Fragen musste sich insbesondere der Vertreter des Bundesverbands der Deutschen Industrie e. V., Holger Lösch, aus dem Auditorium heraus stellen. Aber gerade so ist eine sehr inhaltsreiche Diskussion entstanden, bei der auch die Industrie deutlich gemacht hat, sich durchaus um eine nachhaltige Entwicklung zu bemühen.

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